Kreativität + Internationalisierung = ?

Aktualisiert: 11. Dez 2019

Der neue zeitgemäße Trend einer erfolgreichen und erfüllenden unternehmerischen Geschichte.


Wie kommt man bloß auf die Idee, Kreativität und Internationalisierung zu verbinden und dies im Rahmen eines MBA-Studiums zu untersuchen? Bisher wurde es nicht gemacht. Doch gibt es Zusammenhänge zwischen beiden Konzepten, die für die konkurrenzfähige Unternehmensentwicklung extrem wichtig sind.




Nun gibt es die ersten Ergebnisse


über den Zusammenhang


zwischen Kreativität und


Internationalisierung.





Kreativität ist die Fähigkeit, neue Verbindungen zwischen unabhängigen Informationsteilen herzustellen, um für die Gesellschaft nützliche Produkte, Prozesse und Dienstleitungen zu schaffen. Alles, was wir kreieren, muss also ein Zweck erfüllen. Darunter zählen Erfindungen, Innovationen, ungewöhnliche Lösungen und unerforschte Wege.  


Internationalisierung entspricht einem unternehmerischen Vorhaben, sich auf internationalen Märkten zu etablieren und dabei seine unternehmerische Expertise zu entfalten. Es geht also nicht nur darum, mehr Profit zu erwirtschaften und sich im Ausland bekannt zu machen, sondern auch neue Kenntnisse anzueignen. Wenn ein Unternehmen Export, Lizenzierung, ausländische Direktinvestition (Foreign Direct Investment (FDI)) betreibt, hat es die Absicht, die Prozesse effizienter zu gestalten, neue Kunden zu erreichen und Wettbewerbsvorteile aufrechtzuerhalten. Wir alle wissen, dass sich das Weltbild, die Trends und die Technologien heutzutage sehr schnell verändern.


Deswegen suchen erfolgreiche Unternehmen nach kreativen Menschen, die Toleranz gegenüber Vielfalt zeigen, offen für neue Einflüsse sind und ungewöhnliche Zusammenhänge machen, weil sie ein breites Spektrum an Wissen haben und neue Wege erkunden (Florida, 2011).


Die Voraussetzungen und der logische Zusammenhang zwischen Kreativität und Internationalisierung sind also vorhanden. So müßte Kreativität einen Einfluß auf Internationalisierung und internationalen Erfolg haben.


Um empirische Daten zu sammeln, habe ich 16 Gründer von kanadischen Unternehmen interviewt, die in sechs verschiedenen Sektoren tätig sind: künstliche Intelligenz, Gesundheitswesen, Umwelt, Informations- und Kommunikationstechnik, Konsumgüter und Spiele. Mir war es besonders wichtig ein vielfältiges Spektrum an Expertise zu befragen, um eine erforschende Studie durchzuführen.  


Zunächst ist mir besonders aufgefallen, dass sich alle Unternehmensgründer durch kreative Züge auszeichnen. Im Ausland wenden sie verschiedene Taktiken an und ändern Ihren Kurs, wenn eine opportunistische Gelegenheit auftritt. Sie analysieren die Situation, beziehen sich auf die neuen Inputs, achten auf kulturelle Verschiedenheiten und verwenden Analogien. Außerdem stellen sie Mitarbeiter an, die über komplementäre Kompetenzen verfügen und schätzen Teamarbeit, um Lösungen zu finden und strategische Entscheidungen zu treffen. Sie bleiben also flexibel ohne den Fokus zu verlieren.  


Genau flexibel und fokussiert! Auf dem Weg der Internationalisierung ist Kreativität solange hilfreich und erfolgversprechend, wenn man einen Plan und eine Mission hat. Unternehmer müssen sich "S.M.A.R.T." Ziele setzen und Korrekturen vornehmen, wenn das Unvorhersehbar geschieht. Das gekennzeichnet die Unternehmen, die nach ihrem gerichtetem Tempo Erfolg auf internationalen Märkten verzeichnen können und unvorhersehbare Gelegenheiten für die Geschäftsentwicklung wahrnehmen.   


Nun hoffe ich, dass dieser neue Einblick neue Perspektive hervorgerufen hat. Kreativität kann trainiert und zielgerichtet ausgenutzt werden. Wenn du deine Erfahrung mitteilen möchtest oder wenn dir diesen Beitrag gefallen hat, schreib mich an! :-)



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